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<pre>Wenngleich der knappe Sieg insbesondere mit Blick auf das in der ersten Halbzeit stark auftrumpfende Werder als etwas schmeichelhaft erschien, kann die Mannschaft von Niko Kovac nunmehr auf einen Lauf von sechs ungeschlagenen Pflichtspielen verweisen.  <p> Nachdem das Präsidium kein Vertrauen mehr in den jungen Hannes Wolf gesetzt hatte, den sie einst mit den Worten „Wir halten ihn für die ideale Besetzung — aktuell und für die Zukunft“ vorgestellt hatten, entlassen wurde, holte man einen neuen Trainer.  <p>  Es scheint, als wäre ihr Schicksal weiterhin aneinander geknüpft – denn aktuell stecken der VfB Stuttgart und Hannover 96 im Tabellen-Keller fest. <p> Thomas Müller: „In der ersten Hälfte haben wir mehr Ballpassagen gehabt und das Spiel kontrolliert. Da hätten wir mehr Tore machen müssen. Wir hatten zu wenig Mut, um die Bälle ins Zentrum zu spielen.“ <p>  Schon zu Beginn der Spielzeit hatte sich allerdings stets gezeigt, dass es für die Hertha allenfalls in den Spitzenspielen brenzlig zu werden droht: Mit Dortmund, Wolfsburg, Schalke und Gladbach gab sich das Team auch zuvor nur Herausforderern der obersten Güteklasse geschlagen.  </pre>


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<pre>Neun Punkte beträgt der Vorsprung des Tabellen-Elften auf den Relegationsplatz und 15 Zähler werden in verbleibenden fünf Spieltagen noch vergeben.  <p> Noch dazu hat Hannover in vier der bisherigen sechs Rückrunden-Partien nicht getroffen…  <p>  An den letzten fünf Spieltagen gelang dies gar nur ein Mal – beim 0:0 gegen den VfB Stuttgart. <p> Insgesamt hat Mainz nur drei der bisherigen Auswärtspartien in dieser Spielzeit nicht verloren, dabei gab es zwei Siege (3:1 in Augsburg, 2:1 in Bremen). Jener in Bremen war auch der bis dato letzte „Dreier“ in der Fremde. <p>  Dennoch kann es dem 30-Jährigen natürlich nicht ganz egal sein, dass sich derzeit seine allmähliche Entzauberung vollzieht: Nach der vorjährigen Rekord-Saison hatte man sich schließlich auch in der laufenden Spielzeit sehr viel mehr von seinem Team versprechen dürfen.  </pre> 


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<pre> Noch eine Stufe darüber liegen die Erwartungen bei Eintracht Frankfurt. Zwar ist Trainer Niko Kovac bemüht, die Ansprüche nicht allzu sehr steigen zu lassen, aber aktuell wäre die Eintracht als Tabellen-Vierter sogar — erstmals in der Klubgeschichte – für die Champions League qualifiziert.  <p> Im Niedersachsen-Duell treffen der VfL Wolfsburg und Hannover 96 aufeinander. Gerade einmal eine Auto-Stunde sind die beiden Städte voneinander entfernt.  <p>  Im Nord-Duell bekommen die Hausherren somit nun schon die Möglichkeit geboten, sich entscheidend von den benachbarten Nordlichtern zu entfernen: Wächst das Polster infolge eines Heimsiegs auf neun Punkte an, dürfte danach zumindest der direkte Abstieg kein Thema mehr sein. <p>  Zorniger selbst rückt hingegen nicht seine eigene Person, sondern den Teamgedanken in den Vordergrund. Um diesen zu stärken, soll auf die Stimmung Einzelner fortan keine Rücksicht mehr genommen werden. Wenngleich dies derzeit gut funktioniere, ist auch dem vormaligen Coach von RB Leipzig (2012-2015) bewusst, dass die aktuelle Harmonie erst mit Saisonbeginn so richtig auf die Probe gestellt wird. <p>  Die besondere Brisanz dabei: Es geht gegen den „kleinen Nachbarn“ Eintracht Braunschweig. Die Stadien der beiden Lokal-Rivalen liegen nur 35 Kilometer entfernt. Das Hinspiel steigt am Donnerstag (20:30 Uhr) in Wolfsburg.  </pre>


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<pre> Der Kader hat durch die Abgänge von Salif SanÃ©, Felix Klaus, Harnik und Jonathas an Qualität verloren und es ist alles andere als sicher, dass die Ersatzleute wie Bobby Wood, Walace oder Kevin Wimmer diese Lücke vollends schließen können…  <p> – Nach der Niederlage in Hoffenheim hatte Christian Heidel einen richtig dicken Hals.   <p> Beide Teams sind gut in Form und setzen auf Offensivfußball. Hoffenheim ist seit acht Spielen ungeschlagen, hat aber zuletzt dreimal in Folge remisiert. <p>  In 20 Partien ging hingegen der Gastgeber als Sieger vom Platz, acht Mal trennten sich die beiden Kontrahenten mit einem Unentschieden.  <p> Die Eintracht, die mit sieben Torschüssen in der zweiten Halbzeit dem Sieg deutlich näher war als die Gäste, verpasste mit dieser Nullnummer den Sprung auf Rang 3 in der Tabelle.  </pre>


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<pre> Wenngleich dadurch etwas Druck aus dem Ventil entweichen konnte, ist die Lage bei den Norddeutschen nach wie vor angespannt. Liegen zwischen den Bremern und dem Relegationsplatz doch gerade einmal drei Punkte.  <p> Erscheinen die hier geschürten Ã„ngste angesichts des bereits elf Punkte betragenden Polsters auf die direkten Abstiegsplätze etwas übertrieben, scheint der Realitätssinn bei der TSG Hoffenheim ein Bisschen stärker ausgeprägt zu sein.  <p>  Allerdings hat Hannover in dieser Bundesliga-Saison auswärts noch kein Spiel gewinnen können. <p>  Eine Situation, die sich am kommenden Wochenende sogar noch verschärfen könnte. Gegner ist Bayer Leverkusen. Die Werkself steht ebenfalls mit dem Rücken zur Wand, wie zehn Punkte aus acht Spielen und Rang elf belegen.  <p> Die erste Englische Woche der Saison begann in Wolfsburg mit einem Paukenschlag: Trainer Andries Jonker, der erst im Februar beim VfL übernommen hatte, musste am Montag nach nur sieben Monaten Amtszeit seinen Hut nehmen.  </pre>


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